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Welternährungstag

Unser tägliches Brot gib uns heute

Traditioneller Holzofen. Auf einem Tablett sind gebackene Brote. Eine Person (links) holt die Brote auf einem Tablett aus dem Ofen.

Brot ist eines der wichtigsten Symbole für das Christentum. Es steht für Grossmut, die Bereitschaft zum Teilen und gilt als Geschenk Gottes. „Unser tägliches Brot gib uns heute“ lautet eine Zeile im „Vater Unser“. Am 16. Oktober ist wieder „Welttag des Brotes“.

Das Datum wurde gewählt, weil am 16. Oktober 1945 die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen gegründet wurde. Mit dem internationalen Aktionstag soll die Bedeutung des Brotes für die globale Ernährung in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.

Millionen Menschen in Afrika leiden aktuell Hunger und benötigen humanitäre Hilfe. Ursachen sind gleich mehrere Katastrophen, wie die Diakonie Katastrophenhilfe zusammenfasst: durch den Klimawandel verursachte Naturkatastrophen wie Dürre, Überschwemmungen, Schwärme von Wüstenheuschrecken und saisonale Tropenstürme führen zu Vertreibungen und erhöhen den humanitären Bedarf. Aber auch durch den kriegsbedingten Wegfall der Weizen-Exporte aus der Ukraine und Russland steigen die Lebensmittel- und Energiepreise seit Anfang 2022 für die ohnehin schon notleidende Bevölkerung dramatisch an.

Die Evangelische Akademie untersucht in einer Veranstaltung am 18. Oktober (mit Livestream) die Folgen von Corona, Krieg und Klimakrise für die weltweite Hunger- und Armutsbkämpfung.

Auch das Bäckerhandwerk in Deutschland ist von den hohen Energiepreisen betroffen, so mancher Betrieb steht vor dem Aus. Die Lage ist brisant, der „Welttag des Brotes“ (auch bekannt als Welternährungstag, früher als „Welthungertag“) ist hochaktuell. Darauf weisen die Autorinnen und Autoren vom Team „Kirche im HR“ in mehreren Sendungen hin. Die Themen reichen von der christlichen Sicht auf den Welternährungstag bis hin zu Rezepttipps.
Alle Sendetermine und Manuskripte zum Nachlesen unter:
www.kirche-im-hr.de/aktuelles/2022/welternaehrungstag/

 

 


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