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Foto - Aktion

 Foto-Aktion: Frühling – da blüht uns was!

 Auf dem neuen bepflanzten Beet zwischen Pfarrhaus und Kirche soll es blühen. Hat der Tausch der Erde etwas gebracht? Werden die neuen Pflänzchen Wurzeln fassen können? Das wollen wir doch mal sehen: Hier auf unserer Homepage finden Sie fast jeden Tag ein neues Foto der Rabatte. Ich hoffe, dass sich die Mühe gelohnt hat und man es auch sehen kann, wie die gute Saat aufgeht.

Schauen Sie doch immer wieder hier herein … viel Spaß!

 Warum wächst da nichts?

Am kleinen Beet zwischen Pfarrhaus und Kirche sah es schon immer etwas – naja, sagen wir – trist aus. Ein alter Busch, einige Frühlingsblumen, die nach ihrer Zeit auch schnell wieder verwelkt waren. Das Beet hatte auch nach der Baustelle vor vielen Jahren, als der Barrierefreie Zugang zur Kirche geschaffen wurde, wenig Liebe erfahren. Im Gegenteil: als ich mit einem Gärtner darüber schaute, stellten wir fest, dass hier wenig gute Muttererde und mehr Bauschutt lag, als gut wäre. Also war klar, bevor hier etwas neu gepflanzt wird, musste die Erde ausgetauscht werden. Denn wie soll auch etwas wachsen, wenn das Fundament nicht stimmt?

Dabei fällt mir das Gleichnis von der guten Saat ein:

Das Gleichnis vom Sämann (Markus 4)

3 Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen.
4 Und es begab sich, indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf.
5 Anderes fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte.
6 Da nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
7 Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht.
8 Und all das Übrige fiel auf das gute Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach.
9 Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

10 Und als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren, samt den Zwölfen nach den Gleichnissen.
11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben; denen draußen aber widerfährt es alles in Gleichnissen,
12 auf dass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.
13 Und er sprach zu ihnen: Versteht ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr dann die andern alle verstehen?14 Der Sämann sät das Wort.
15 Diese aber sind es, die an dem Wege sind: Wo das Wort gesät wird und sie es gehört haben, kommt alsbald der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät war.
16 Und diese sind es, die auf felsigen Boden gesät sind: Wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es sogleich mit Freuden auf,
17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so kommen sie alsbald zu Fall.
18 Und andere sind es, die unter die Dornen gesät sind: Die haben das Wort gehört,
19 und die Sorgen der Welt und der trügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.
20 Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen's an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach.

Wenn ich möchte, dass etwas gut wird, müssen die Voraussetzungen stimmen. Wer schwimmen will, darf sich nicht beschweren, wenn er nass wird. Wer einen Berg erklimmen will, muss auch Täler durchschreiten. 

Fragen zu Weiterdenken:

- Gibt es Baustellen in meinem Leben, die nicht gelingen wollen?

- Muss ich an der ein oder anderen Stelle die Erde austauschen, damit etwas gut wachsen kann?

- Ist das Fundament meines Glaubens gut gebaut, damit der Wind und die Kälte mich nicht gleich beim nächsten Sturm aus der Bahn werfen?

Gott geht uns beim Bau es Fundaments zur Hand und legt in Jesus den Grundstein. Dies Haus des Lebens, das sich so gründet, ist gut gebaut (Mt 7,24ff.).

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